Daniel Biasini, von 1975 bis 1981 mit der Diva verheiratet, hat in einem offenen Brief an die Programmzeitschrift Hörzu heftige Kritik an dem ARD-Film „Romy“ geübt, in dem Jessica Schwarz die Schauspielerin verkörpert. Am 3. September haben die Dreharbeiten begonnen. Biasini wirft in seinem Schreiben dem Drehbuchautor Benedikt Röskau vor, Schneider ausschließlich als schwache Persönlichkeit zu zeigen, die nur Niederlagen und Enttäuschungen erlebt habe. Damit verfälschten sie das Andenken an den Star. Verschwiegen hingegen würde Romys (erfolgreicher) Kampf gegen Vorurteile und die eigene Freiheit – so Biasini weiter im Interview mit Hörzu.
Die ARD-Produktion soll kommendes Jahr in der ARD zu sehen sein. Bereits am 9. November läuft in Deutschland eine weitere Romy Schneider-Filmbiografie an: „Eine Frau wie Romy“, mit Yvonne Catterfield in der Titelrolle. Biasini sowie die aus der Ehe mit Romy Schneider stammende gemeinsame Tochter Sarah haben dieser Produktion zugestimmt. Regisseur der deutsch-französischen Koproduktion ist Josef Rusnak („The 13th Floor“).
von HJN
am 11.09.2008







