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Produzent Rudin hat genug von „The Reader“

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Der Streit um Startermin und Schnittfassung der Verfilmung von Bernhard Schlincks Bestseller „Der Vorleser“ zwischen den Produzenten Scott Rudin („No Country For Old Men“, „There Will Be Blood“) und Harvey Weinstein („Kill Bill 1 und 2“) fordert ein prominentes Opfer. Der für seine rüden Methoden bekannte Weinstein hatte sich erst kürzlich mit einem us-amerikanischen Starttermin noch dieses Jahr durchgesetzt.

Jetzt hat der Oscar-Preisträger Rudin endgültig das Handtuch geworfen und sich von dem Projekt vollständig zurückgezogen. Wie das Branchenblatt Hollywood Reporter berichtet, werde Rudins Namen nicht einmal mehr im Abspann des Films genannt. Was umso bizarrer ist, als der Film ursprünglich vier Produzenten hatte – neben Weinstein und Rudin noch die inzwischen verstorbenen Regisseure Sydney Pollack („Die Dolmetscherin“) und Anthony Minghella („der englische Patient“). Ein deutscher Kinostart des mit David Kross und Kate Winslet besetzten Films von Regisseur Stephen Daldry steht noch nicht fest.