Bereits zweimal wurde der Sandalenfilm-Stoff für das Kino monumental adaptiert. Jetzt soll „Ben Hur“ für die ebenfalls beeindruckende Summe von 22 Mio. Dollar erneut verfilmt werden, allerdings nicht mehr für das Kino, sondern für das Fernsehen. Das Budget der Großproduktion beträgt 22 Mio. Dollar, beteiligt sind Produktionsfirmen aus den USA, Morokko, Spanien und Kanada. Ein weiterer Koproduzent ist ProSieben Television aus Deutschland. Regie führen wird Steve Shill, der als Fernsehregisseur der TV-Serie „Rom“ bereits einschlägige Erfahrungen im Antikenfach sammeln konnte. Die Titelrolle des edlen jüdischen Adligen Judah Ben Hur, der fälschlicherweise der Rebellion gegen die römische Herrschaft beschuldigt und auf die Galeeren geschickt wird, sich in einem spektakulären Wagenrennen an seinem römischen Dennunzianten rächt und schließlich Jesus Christus begegnet, ist noch nicht besetzt. Als Executive Producer fungiert David Wyler, der Sohn des Regisseurs William Wyler, der die berühmte Version mit Charlton Heston inszenierte. Wylers „Ben Hur“ war 1959 selbst nur ein Remake der Erstverfilmung des Stoffs 1925. Die von Fred Niblo teilweise bereits in Farbe gedrehte Version gilt als der teuerste Film der gesamten Stummfilmzeit. Eine erste Version des Stoffs entstand bereits 1907, zuletzt war „Ben Hur“ als Zeichentrickserie 2003 im Fernsehen zu sehen.Drehstart für die als mehrteilige Miniserie geplante Neuverfilmung soll ab Anfang Mai in Marokko sein.
Verfasst von HJN am 27.03.2009












