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Venedig mit 3-D-„Toy Story“ im Doppelpack

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Wenn Cannes erstmals mit einem 3-D-Animationsfilm eröffnet, dann darf der Konkurrent Venedig nicht abseits stehen. Zwar hat das älteste Festival der Welt am Lido von Venedig keine wirklichen Neuproduktionen zu bieten, mit der Präsentation der dreidimensional überarbeiteten Pixar-Klassiker „Toy Story“ und „Toy Story 2“ aber wird immerhin ein lukrativer Nebenzweig der grassierenden 3-D-Welle vorgeführt, der womöglich schon bald den Kern des Geschäfts ausmachen könnte – die Überarbeitung bereits vorhandener und beim Publikum bestens eingeführter Produktionen. Gezeigt werden beide Filme im Rahmen der Vergabe der Goldenen Löwen: Erst „Toy Story“, dann die Preisverleihung“, abschließend „Toy Story 2“. Im Zuge der Veranstaltung werden auch John Lasseter und weitere Pixar-Protagonisten mit einem Preis für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Das Festival, das die Auszeichnung bereits im Januar bekannt gegeben hatte, beschreitet dabei neue Wege. Erstmals wird nicht ein einzelner Filmemacher, sondern ein Studio für seinen Beitrag zu Filmkunst ausgezeichnet. Neben John Lasseter, dem Kreativdirektor von Pixar, werden noch Brad Bird („Ratatouille“), Andrew Stanton („Wall-E“), Lee Unkrich („Finding Nemo“) und Peter Docter („Monsters, Inc.) ausgezeichnet. Docter ist auch der Regisseur des Cannes-Eröffnungsfilms „Oben“.

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