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Fantomas schlägt wieder zu

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Der Ahnherr aller Superverbrecher wird wieder auferstehen. Die französische Produktionsfirma La Petite Reine wird den maskierten Masterbrain mit einem Etat von bis zu 50 Mio. Euro auf die Leinwand zurückholen. Die Firma ist auch Produzent des Gangsterepos „Public Enemy No.1“, dessen erster Teil „Mordinstinkt“ gegenwärtig in den deutschen Kinos läuft, und dessen zweiter Teil „Todestrieb“ am 21. Mai anläuft. Regie bei dem Fantomas-Projekt wird der französische Regisseur Christophe Gans führen, der 2001 mit „Der Pakt der Wölfe“ bekannt geworden ist. Gans schreibt auch das Drehbuch. Wie das Branchenblatt Variety berichtet, soll Fantomas mit einem mindestens ebenbürtigen, wenn nicht sogar überlegenen Verbrecherkonkurrenten konfrontiert werden. Der erste von insgesamt 43 Fantomas-Romanen wurde 1911 von dem Journalistenduo Marcel Allain and Pierre Souvestre veröffentlicht. Bereits vor dem Ersten Weltkrieg diente der Stoff als Vorlage für eines der ersten Serials der Filmgeschichte. Zuletzt fand die Figur in den 60er Jahren in drei Filmen mit Louis de Funès als Kommissar Juve und Jean Marais als Fantomas eher komödiantische Verwendung. Das Casting für die Neuversion soll demnächst anlaufen, der Drehstart ist für Ende dieses oder Anfang kommenden Jahres geplant. Gedreht wird in Französisch und Englisch.