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Tornatores „Baaria“ Eröffnungsfilm in Venedig

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Seit zwei Jahrzehnten hat kein italienischer Film mehr das Filmfestival in Venedig eröffnet. Mit Giuseppe Tornatores sizilianischem Epos „Baaria“ wird die für die italienische Produktion wenig schmeichelhafte Tradition dieses Jahr unterbrochen. In dem mit einem Etat von 30 Millionen Dollar teuersten italienischen Film seit langen schildert Tornatore das Leben in der sizilianischen Stadt Bagheria über drei Generationen. „Baaria“ ist dabei der sizilianische Dialektausdruck für die Stadt Bagheria, aus der Tornatore auch stammt. Entsprechend autobiografisch eingefärbt ist der Film. Neben den beiden Newcomern Francesco Scianna und Margareth Made in den Hauptrollen spielen noch Monica Bellucci, Michele Placido, Raul Bova und andere bekannte italienische Darsteller. „Baaria“, der vornehmlich in Tunesien gedreht wurde, wird im Rahmen einer Gala zur Eröffnung des Festivals am 2. September gezeigt. Die Internationalen Filmfestspiele in Venedig finden dieses Jahr erstmals vom 2. bis 12. September statt. Tornatore, eher ein Spezialist für kleinere Filme, erhielt für seinen Film „Cinema Paradiso“ 1990 einen Oscar.