Mit dem Erfolg seines Films „The Wrestler“ bei Kritik und Publikum hat Regisseur Darren Aronofsky offenbar nur vorübergehend das esoterische Genre verlassen, zu dem er mit Filmen wie „Pi“ oder „The Fountain“ einige prominente Beiträge gedreht hat. In seinem neuen Projekt „Black Swan“ jedenfalls beschäftigt sich Aronofsky erneut mit übersinnlichem Material. In dem Film, der in New York angesiedelt ist, geht es um die Rivalität zwischen einer jungen Nachwuchs-Tänzerin und einer alternden Ballerina angesichts einer näherrückenden Premiere. Offen bleibt, ob die jugendliche Rivalin eine übernatürliche Erscheinung oder eher eine Wahnvorstellung der alternden Diva ist. Laut einem Bericht des Hollywood Reporter soll das Projekt Ähnlichkeiten mit dem Horrorfilm „The Others“ haben, in dem Nicole Kidman als Mutter zweier Kinder herausfindet, dass nicht ihr abgelegenes Haus von Gespenstern terrorisiert wird, sondern sie selbst ein Geist ist. „Black Swan“ war ursprünglich bei Universal angesiedelt und wurde dort 2007 gestoppt; Aronofsky übernahm danach die Regie von „The Wrestler“. Mit der Zusage von Natalie Portman, die Rolle der alternden Diva übernehmen zu wollen, und dem Erfolg von „The Wrestler“ im Rücken kann sich Aronofsky begründete Hoffnungen machen, „Black Swan“ doch noch realisieren zu können. Zurzeit allerdings wird noch ein finanzierendes Studio gesucht. Sollte alles gut gehen, könnten die Dreharbeiten noch dieses Jahr beginnen.
Verfasst von HJN am 16.06.2009












