Inhalt (Pressetext)
Die ungestüme siebzehnjährige Effi Briest (Julia Jentsch) heiratet auf Rat ihrer Eltern Baron Instetten (Sebastian Koch), einen früheren Verehrer ihrer Mutter (Juliane Köhler). Instetten ist ein gefühlsarmer Mann von Prinzipien, dem eine glänzende politische Kariere bevorsteht. Das Paar zieht zunächst in den kleinen Ostsee-Küstenort Kessin, wo Effi ein eintöniges Leben erwartet. Bis Major Crampas (Mišel Matičević) auftaucht, ein Regimentskamerad Instettens und ein charmanter Frauenheld. Effi erfährt durch ihn, was Liebe und Leidenschaft bedeuten können. Es wird eine für Crampas tödliche Affäre. Effi aber wird – anders als bei Fontane – daran nicht zugrunde gehen.
Theodor Fontanes Roman "Effi Briest", der große Liebes- und Ehebruchsroman der deutschen Literatur des 19.Jahrhunderts, ist ein einzigartiger und beliebter Filmstoff. Doch erstmals begibt sich nun eine Regisseurin daran, die Geschichte der Effi neu und aus heutiger Sicht zu lesen: Hermine Huntgeburth inszenierte bereits Liebesgeschichten wie "Im Kreise meiner Lieben" oder "Die weiße Massai" mit großer Sensibilität und ihrer ganz persönlichen Handschrift. Sie verbindet in "Effi" den Reiz des historischen Stoffes mit dem Bewusstsein der Gegenwart und zeigt die junge Effi als modernes Mädchen. Theodor Fontanes Roman erschien 1894, doch die Gefühle und Obsessionen sind heute dieselben. Damals wurde jedoch nicht nur gestritten, es wurde geschossen.
Der Filmtester - EFFI BRIEST
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