Inhalt (Pressetext)
Paul Schrader schrieb einst das Drehbuch zu Scorseses "Taxi-Driver" und "The Last Temptation of Christ" und führte Regie u.a. bei "Ein Mann für gewisse Stunden" und "Cat People". Sein neuer Film ist die erste deutsch-israelische Co-Produktion zu einem Holocaust-Thema, mit einem gemischten Schauspielerensemble. Er beruht auf dem Roman "Adam Hundesohn" von Yoram Kaniuk, der 1969 in Israel erschien und zunächst heftig umstritten war.
In einer Klinik für psychisch Kranke in Israels Wüste müssen die Patienten lernen, mit dem Trauma ihrer KZ-Haft umzugehen und den Weg in die Normalität zurückzufinden. Wortführer und heimlicher Chef der Klinik ist der Titelheld, Adam Stein, ein Magier, ein Clown, ein Possenreißer, der durch die Hölle ging, als er im KZ zum Hund abgerichtet wurde.
Das Buch ist auf erstaunliche Weise köstlich ironisch und zeichnet sich durch einen surreal angehauchten, schwarzen Humor aus, den der Autor mit der Innenansicht einer Psychiatrie verbindet. Er schafft es gleichzeitig, das Grauen der Vernichtungslager realitätsnah und klischeefrei zu reflektieren. Eine universelle Parabel über die Selbstheilungskraft der menschlichen Seele. Ein Plädoyer für das Leben.


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