DIE PARTEI

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Inhalt (Pressetext)

Wir schreiben das Jahr 20 nach dem Fall der Mauer. Es herrscht Wirtschaftskrise. In den ruinierten westdeutschen Randgebieten wächst der Unmut über die neuen Bundesländer. Die Folgen von 20 Jahren unkontrollierten Transferleistungen von West nach Ost sind inzwischen deutlich sichtbar: Während in der Zone die höchste Spaßbaddichte Europas herrscht und die ostdeutschen Städte mit Designerstrassenbeleuchtung aufgemotzt werden, stürzen im heruntergewirtschafteten Westen ganze Stadtarchive ein, und auf den schlaglochübersäten Straßen sprießt das Unkraut. Die Zeiten, als "das Merkel" noch hinter der Mauer weggeschlossen war und die Bundesrepublik in voller Blüte stand, sind längst vorbei. Dem Westen geht es immer schlechter. Die ehemaligen Volksparteien SPD und CDU sind genauso handlungsunfähig wie die Spaßpartei FDP, einzig und allein Die PARTEI erhält weiter Zulauf, hat mittlerweile über 8200 Mitglieder. Ist sie Deutschlands letzte Rettung?

Dokumentarfilm des Ex-Titanic-Chefredakteurs und Berufs-Provokateurs Martin Sonneborn über "Die Partei", deren Vorsitzender Martin Sonneborn ist. Die Organisation, die sich laut Eigenwerbung "für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative" und die "endgültige Teilung Deutschlands" stark macht, hat bereits an mehreren Wahlen teilgenommen, darunter an der letzten Bundestagswahl. Auch an der anstehenden Bundestagswahl wird sich "Die Partei" beteiligen.

Martin Sonneborn ist als Filmemacher 2008 mit dem Dokumentarfilm "Heimatkunde" bekanntgeworden, für den er 250 Kilometer zu Fuß die gesamte ehemalige Berliner Mauer abgewandert ist.

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